Hite


Lager
0,5 L
4,3 % vol.

Heute steht ein Bier von der Aktiengesellschaft Hite Brewery Company Limited aus Südkorea vor mir. Es handelt sich um das wohl bekannteste Bier aus Südkorea, Hite. Neben Bier produziert dieser Getränkegigant noch Reiswein und Mineralwasser. Im Jahr 2006 hat man zudem einen der größten Soju-Hersteller (asiatischer Branntwein aus Reis und Kartoffeln, Weizen oder Gerste), Jinro, übernommen.
Das heute vor mir stehende Bier ist das meistverkaufte in Südkorea. Es wird seit 1993 angeboten. Neben dem weiteren beiden nationalen größen OB und Cass findet man es in quasi jeder Bar Südkoreas. Wie in Asien üblich wird auch dieses Bier mit Reis gebraut. Zudem weißt uns das Etikett darauf hin, dass dieses Bier bei null Grad filtriert wurde. Hoffentlich ist dadurch nicht jegliches Aroma im Bier verloren gegangen. Über das Rückseitenetikett brauche ich nichts weiter zu sagen.
Im Glas legt das Bier leider einen ähnlichen schwachen Auftritt wie das Cass hin. Sehr helle Farbe mit einer kaum vorhandenen Schaumkrone. Ich würde behaupten nebeneinander gestellt sind diese Bier nicht zu unterscheiden. Auch der Geruchstest kann hier keinen eindeutigen Unterschied herausstellen.
Im Geschmack unterscheiden sich die beiden Biere dann aber doch, jedoch zu Ungunsten des Hite. Das sehr kalte Filtrieren hat dem Bier einen unglaublichen dünnen Körper verliehen. Zwar ist es bei niedriger Trinktemperatur durchaus erfrischend. Vor allem wenn man sich die warmen Temperaturen im Sommer vor Augen führt. Aber dies ist nur ein schwacher Trost bei dem was dieses Bier an Geschmack mit sich bringt. Einem sehr wässrigen Antrunk folgt ein leicht karbonisierter Körper mit einem minimal hervorstechendem Geschmack von Hopfen. Im Abgang verschwindet dieser aber wieder komplett und es bleibt der wässrige Gesamteindruck. Ich danke Jan trotzdem für dieses Mitbringsel.

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Cass


Lager
0,5 L
4,5 % vol.

Wiedermal darf ich ein Mitbringsel meines asiatischen Importeurs (Danke Jan !) probieren. Diesmal handelt es sich um ein Lager aus Südkorea. Es wird von der Oriental Brewery (OB) gebraut, und damit von der selben Brauerei wie das Blue Girl. Die Brauerei wurde 1952 gegründet und 1998 an den Konzern Anheuser-Busch InBev verkauft. Sie produziert einige der beliebtesten Biere in Korea, die allesamt mit Reis anstelle von Malz gebraut werden. Das nun vor mir stehende ist nach dem Marktführer Hite, dass beliebteste Bier der Koreaner. Die Hochzeit erlebte dieses Bier in den 80er Jahren als man einen Makrtanteil von mehr als 70% sein Eigen bezeichnen durfte. Ab dem Jahr 1994 musste man aber den Platz an der Sonne abgeben. Dann schauen wir mal wie sich die koreanischen Biervorlieben mit denen meiner decken.
Auf Grund der vorhergegangenen Erfahrung mit den „großen“ Marken aus Asien ergibt sich nach dem Einschenken leider ein erwartetes Bild. Ein hellgelbes, glasklares Bier mit einer minimalen und sehr grobporigen Schaumkrone. Wirklich einladend sieht es nicht aus. Auch olfaktorisch kann dieses Bier keine Besonderheiten aufweisen und ist diesbezüglich quasi nicht vorhanden.
Beim Antrunk verzieht einem dieses Bier leider auch direkt das Gesicht. Ein unbestreitbarer metallischer Geschmack nimmt dem Bier jeglichen Raum für weitere Aromen. Der Körper ist zwar durch den guten CO2-Gehalt recht prickelnd, kann dieses Bier aber auch nicht retten. Im Abgang lasst dieses Bier leider auch fast die komplette Hopfigkeit vermissen. Und das bisschen was man bekommt, beißt sich dann mit dem metallischen Geschmack, der dieses Bier dominiert. Biertrinkertechnisch bin ich definitiv kein Koreaner!

Leo Beer

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Lager
330 ml
5,0 % vol.

Heute steht der kleine Bruder des bekannten thailändischen Singha Beer vor mir, das Leo Beer. Es stammt aus derselben Brauerei, der Boon Rawd Brewery (บริษัท บุญรอดบริวเวอรี่ จำกัด). Auf dem Etikett ist ein Jaguar zu sehen, der diesem Bier wohl seinen Namen gibt. Das Flaschenhalsetikett ist ähnlich aufgebaut nur das hier der Name auf thailändisch zu lesen ist.
Das Bier hat eine goldene, fast glasklare Färbung. Die Schaumbildung ist mäßig. Trotzdem ist das Bier im Glas recht unruhig und weißt deutliche Perlung auf. Auch beim Geruch hält sich das Bier dezent zurück und ist kaum vernehmbar. Lediglich leichte Malznoten sind zu vernehmen.
Leider hat das Bier auch im Geschmack keine große Komplexität vorzuweisen. Es schmeckt sehr einfach und wie beim Geruch nicht sonderlich intensiv. Das Malz ist der einzige Geschmacksträger und auch die Komponente, die dem Bier das bisschen Körper gibt, das es hat. Im Abgang kommt leichte Süße heraus, die einen kleinen Akzent setzt. In Summe ein trinkbares Allerweltsbier und insgesamt vielleicht sogar etwas besser als der große Bruder Singha, wobei mein letztes schon einige Zeit her ist. Ich danke dem Herrn Dr.!

Boon Rawd Brewery (บริษัท บุญรอดบริวเวอรี่ จำกัด)

Viele kennen das weltweit bekannte Bier Singha, das bis vor ein paar Jahren die größte Biermarke Thailands war, die wenigsten jedoch die Brauerei die dahinter steckt. Es handelt sich um die älteste Brauerei Thailands, der Boon Rawd Brewery. Sie wurde 1933 von Boonrawd Srethabut als erste thailändische Brauerei eröffnet. Auf dem asiatischen Markt seit jeher ein erfolgreicher und fester Bestandteil, kaufte die Brauerei 1994 zwei Brauereien in Ostdeutschland, um auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen. Dort wurde Singha Bier produziert und vertrieben, und in ganz Europa verkauft. Umgekehrt wurde versucht das deutsche Bier auf dem asiatischen Markt zu etablieren, was aber nicht erfolgreich war. Heutzutage wird Singha Bier wieder komplett in Thailand produziert, um gleiche Produktqualität sicherzustellen.

Biere der Brauerei:
Singha Light, Singha Lager Draft, Leo Beer, Thai Beer

Mehr unter:

Hopfenreiter

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Double IPA
0,33 L
8,5 % vol.

Heute steht ein Bier vor mir für das ich mich bei meinem Blogger Kollegen Tom bedanken darf (https://probierchen.wordpress.com). Er war so freundlich mir eine dieser limitierten Flaschen zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich um einen Freundschafts-Sud der Brauer von Crew Republic, Kehrwieder Kreativbrauerei, Holla die Bierfee, Camba Bavaria, And Union und der Bayreuther Bierbrauerei. Man traf sich in der Brauwerkstatt von Maisel und Friends und jeder brachte einen Sack seines speziellen Hopfens mit. Und so ist dieses Double IPA unter dem Einsatz von acht verschiedenen Hopfensorte entstanden. Hoffentlich kann der Spruch mit den viele Köchen und dem Brei nicht auch auf das Brauen adaptiert werden.
Das erste Highlight ist für mich aber alleine schon das Etikettendesign. Hierfür wurde extra der Berliner Streetartkünstler Vidam ins Boot geholt. Und ich finde das Ergebnis mehr als gelungen. Der Hopfenreiter himself grüßt mit seiner Beute vom Etikett. Klasse !
Im Glas macht das Bier ebenfalls eine gute Figur. Wie es sich gehört bildet das Bier ordentlich Schaum im Glas auf einer goldkupferfarbenden Flüssigkeit. Der Schaum ist feinporig und bleibt permanent gut einen fingerbreit bestehen. Der Geruch ist deutlich fruchtig-süß mit einer Note, die an dunklen Honig erinnert. Das Bier riecht dadurch süß und schwer zugleich.
Im Antrunk gibt sich das Bier noch recht leicht und spritzig. Nach und nach zündet dann allerdings eine absolute Obstbombe. Wie bei einem bunt gemischten, exotischen Obstsalat breitet sich ein fruchtiges Aroma im Mundraum aus. Sehr beeindruckend. Zwar ist der Geschmack sehr intensiv, macht den Körper aber nicht zu schwer. Der Abgang ist dann sehr würzig und für ein Double IPA überraschend mild. Die Bitter-Keule bleibt hier aus. Die Bitterkeit ist definitiv da, bettet sich aber sehr gut in den zuvor beschriebenen Geschmacksverlauf ein. Dadurch entsteht keine extreme Zäsur, wie man sie so häufig bei Bieren vorfindet, sondern alles zusammen ergibt eine geschmackvolle Einheit. Ein klasse Bier das beweist, das viele Brauer einen Sud nicht verderben müssen!

420 Extra Pale Ale

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Pale Ale
12 fl. oz. (ca. 350 ml)
5,7 % vol.

Drink ´em if you got ´em!
Heute steht das bekannteste Bier der SweetWater Brewery Company vor mir. Es handelt sich um ein Pale Ale, welches mit den amerikanischen Hopfensorten Centennial und Cascade, sowie drei Sorten Malz eingebraut wird. Das Bier wurde zum ersten Mal am 20. April 1997 gebraut und nach diesem Datum benannt.
Auf der grün gehaltenen Dose macht sich die Brauerei und ihr „Karpfen Maskottchen“ recht breit. Im Hintergrund sieht man zwei Fischer in einem kleinen Boot, die versuchen den Karpfen zu fangen. Im unteren Teil ist auf einem amerikanischen Autobahnschild der Biernahme festgehalten. Ganz nettes Dosendesign. Man weiß auf jeden Fall sofort worum es sich hier handelt.
Beim öffnen der Dose muss man recht vorsichtig sein, da diese fast randvoll ist. Nach dem Einschenken steht ein naturtrübes Bier mit einer goldenen Farbe im Glas. Darüber thront eine schneeweiße, grobporige Schaumkrone. Der Geruch wird von einem starken, leicht süßlichen Hopfenaroma geprägt.
Im Antrunk findet sich dieses ein zu eins wieder. Das Bier ist hopfig trocken und zugleich leicht fruchtig. Dies wirkt sehr ausgewogen. Dieser Eindruck zieht sich durch das Ganze Bier. Der Körper scheint vielleicht einen Hauch zu dünn zu sein, was allerdings der Süffigkeit gut zu Gesicht steht. Im Abgang mischt sich dann eine leicht würzige Komponente hinzu, die allerdings durch den Hopfen und eine an Karamell erinnernde Süße gut eingebettet wird.
Insgesamt ein herrlich unaufgeregtes Bier bei dem man merkt, dass es sich um ein Craft Beer aus einer Zeit handelt noch lange bevor der Deutsche Markt mit diesem Begriff etwas anfangen konnte. So macht Bier aus großen Brauereien auch wieder Spaß!

SweetWater Brewing Company

„Don’t Float the Mainstream“

Aus Atlanta im US- Bundesstaat Georgia stammt die 1997 gegründete SweetWater Brewing Company. Die Brauerei ist benannt nach einem Nebenfluss des Chattahoochee River, dem Sweetwater Creek, der durch das Nachturschutzgebiet Sweetwater Creek State Park fließt. Dieses befindet sich nur einige Kilometer vom Brauereistandort entfernt.
Mittlerweile ist die Brauerei zu einer der großen des Landes herangewachsen und hat den Charme von einer Craft Beer Brauerei, so wie wir Deutschen Sie uns vorstellen, verloren. Die Brauerei verfügt über eigene Büro- und Veranstaltungsräume, eine Abfüll- und Verpackungsanlage, und ein Tanklager mit einer Kapazität von bis 600.000 hl. Auf Basis des Umsatzvolumens lag die Brauerei bereits im Jahr 2013 auf Platz 26 der Top 50 US-Brauereien.
Die Brauerei hat einige Maßnahmen eingeführt, um die „Brauereiabfälle“ wiederzuverwerten. So werden die Reste der benutzen Hefe und des Weizen an die lokalen Bauern weitergereicht damit diese ihr Vieh füttern oder ihre Felder düngen können. Zudem werden über Wasserrückgewinnungsmaßnahmen mehrere Millionen Liter Wasser jährlich in den Brauprozess zurückgeführt. Keine übliche Vergehensweise für ein Unternehmen aus den Staaten.

Biere der Brauerei:
420 Extra Pale Ale, Blue, IPA, Georgia Brown, Hash Session IPA, Hash Brown, Squeeze Box

Mehr unter:

White Thai

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Witbier
12 fl. oz. (ca. 350 ml)
5,0 % vol.

Heute steht ein weiterer amerikanischer Import vor mir (wie oft soll ich noch Danke sagen Lars 😉 ). Es handelt sich um das White Thai der Westbrook Brewing Company aus Mt. Pleasant in South Carolina, nördlich von Charleston. Es wurde im Jahr 2010 zu ersten Mal gebraut. Das Bier ist angelehnt an ein belgisches Witbier. Doch man hat hierbei versucht die südostasiatische Küche mit einfließen zu lassen. So wurden die für ein Witbier so elementaren Bestandteile Koriander und Orange durch Zitronengras und Ingwerwurzel ersetzt. In Kombination mit dem Sorachi Ace Hopfen, der seinen Ursprung in Japan hat, soll so ein erfrischendes Bier mit fruchtigen Zitronenaromen und angenehmer Schärfe entstanden sein. Klingt auf jeden Fall sehr innovativ und interessant. Mal sehen, ob dieses Zutatenspiel funktioniert.
Im Glas macht das Bier schon Mal eine gute Figur. Ein hellgelbes und klares Bier mit sehr grobporiger dafür aber schneeweißer Schaumkrone steht vor mir. Diese macht sich allerdings sehr schnell aus dem Staub, sodass das Bier etwas alleingelassen dasteht. Der Geruch ist süßlich und leicht brotig.
Der Antrunk ist zunächst etwas dünn und nur schüchtern mit Süße belegt, geht dann allerdings zügig über in einen etwas fülligeren Körper. Dieser bietet den Geschmacksknospen neben den zitronigen Aromen auch würzige Komponenten. Da es sich dabei tatsächlich um den Ingwer handelt, mag ich nicht vernehmen. Aber anscheinend vermischt sich der Geschmack mit dem Bier etwas. Im Abgang ist dann der Hopfen zu schmecken. Meiner Meinung nach deutlicher als bei der belgischen Variante.
Alles in allem empfinde ich diese Bier als vollkommen in Ordnung. Doch ähnlich wie beim belgischen Wit Bier, mag ich auch hier nicht richtig Gefallen daran zu finden. Für passionierte Trinker dieses Bierstils sollte es aber eine Versuchung wert sein.

Washout Wheat

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Hefeweizen
12 fl. oz. (ca. 350 ml)
5,3 % vol.

Heute begebe ich mich persönlich auf Neuland, denn es steht ein Hefeweizen aus der Dose vor mir. Bierdosen sind in unseren Gefilden sowieso schon eine Rarität geworden, und eine solche mit Hefeweizen erst recht. Anders sieht dies im Land der unbegrenzten Möglichkeiten aus, der USA. Hier sind Bierdosen noch in/an aller Munde. Und so füllt auch Holy City Brewing aus Charleston ihre Biere in Blechbüchsen ab, unter anderem das vor mir stehende Hefeweizen.
Das Bier wurde nach einem beliebten Strandabschnitt des Folly Beach in South Carolina benannt. Gebraut wird es mit der deutschen Hopfensorte Hallertauer Mittelfrüh, die dem Bier ein gutes Aroma geben sollte. Auf der Dose ist ein Mann zu sehen, der sich, wahrscheinlich am Folly Beach, oberkörperfrei sonnt und dabei genüsslich ein Bier trinkt. Na dann hoffe ich mal, dass ich gleich ähnliche Glücksgefühle erleben darf.
Im Glas steht ein Bier mit fast komplett klarer und goldener Farbe. Eine dünne und feinporige Schaumkrone bedeckt das Bier und lässt es insgesamt eher untypisch für ein Weizen aussehen. Ein verhaltener aber erfrischender Geruch nach Banane und Orange steigt in Nase und widerlegt diesen kurzen Zweifel.
Im Antrunk überrascht das Bier dann mit seiner Süße. Es ist nicht die Süße an sich, die überrascht, sondern viel mehr ihre hohe Intensität. Gepaart mit der Süffigkeit, die dieses Bier mit sich bringt, erinnert das Ganze stark an ein Radler. Der Körper unterstützt diesen Eindruck und ist erfrischend leicht und weist grasigen Noten auf. Im Abgang macht sich dann die Hefe breit. Kombiniert mit einer süß-sauren Note ist es ein runder Abschluss.
Ein erfrischend anderes Weizenbier aus der amerikanischen Büchse.

Holy City Brewing

Die im Juli 2011 eröffnete Brauerei aus Charleston in South Carolina war in ihren Anfängen ein privates Experiment. In einer selbstgebauten Anlage aus zusammengeschweißten Fahrradteilen wurden in der heimischen Garage die ersten Sude aufgesetzt. Diese damalige Pilotanlage wurde nach und nach verbessert und erweitert. Sie ist nun das Herz der Brauerei und Geburtsstätte von mittlerweile mehr als einem Dutzend Rezepten. Man ergriff damals die Initative als sich Charleston an der Schwelle zu einem amerikanischen Hotspot für Craft Biere befand. Die Brauereien Palmetto und Coast Brewing waren bereits auf dem Markt aktiv, und Westbrook Brewing war der Neuling. Zwischen diesen neuen Brauereien schien noch eine Lücke für eine weitere Brauerei zu sein, und wie man heute weiß, war sie das.
Weitere Informationen zur Brauerei erhält man auf der meiner Meinung nach gelungenen Internetpräsenz. Hier gibt es sogar zwei Live-Schaltungen in die Brauerei, sodass man sich jederzeit davon überzeugen kann, dass dort auch gearbeitet wird.

Biere der Brauerei:
Pluff Mud Porter, Holy City Pilsner, Washout Wheat, Overly Friendly IPA, Slanted Porch Pale Ale, Chucktown Follicle Brown, Yeast Wrangler
sowie zahlreiche saisonale und gesonderte Biere.

Mehr unter: