Stout

Quasi der starke Bruder des Porters, ist das Stout. Der Name stammt vom Begriff Stout Porter (starkes Porter) ab, der über die Jahre verkürzt wurde. Ein Stout ist nicht zwangsläufig von hohem Alkoholgehalt geprägt, sonder steht für einen kräftigen und würzigen Geschmack. So gilt meist die Regel je geringer der Alkoholgehalt, desto intensiver der Stout Geschmack. Diese obergärige Biersorte ist meist tiefschwarz und sollte eine üppige und cremige Schaumkrone besitzen.  Unterarten des Stout sind beispielsweise das Imperial Stout (stärkeres Röstmalz, mehr Alkohol) oder das Chocolate Stout (geröstete Gerste, die dem Bier Schokoladennoten verleiht; selten echte Schokolade). Ein Stout ist nicht mit dem bekannten Schwarzbier zu vergleichen, da allein schon die Brauart, beim Schwarzbier meist untergärig. Massentaugliche Stout Biere bei uns sind beispielsweise Guiness oder Murphys, doch vorallem Brauereien aus Großbritannien bieten noch zahlreiche weitere Varianten.

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Zu Gast bei Ohrgastic

Letze Woche bin ich der freundlichen Einladung der drei Podcaster aus Essen/Siegen gefolgt und habe mich ein wenig mit den Dreien über unser aller liebstes Getränk unterhalten (Folge #14). In lockerer Runde und immer mit dem gewissen Augenzwinkern werden hier mehr oder weniger geistige Ergüsse und Geschichten ausgetauscht, die unser langes und hartes Leben, begleitet vom Gerstensaft, bisher zu bieten hatte.
Es lohnt sich auf jeden Fall auch in die anderen Episoden, sowie in die folgenden reinzuhören. Denn was die Jungs uns zu erzählen haben, sind Geschichten, die das Leben schreibt!

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Der gesellige TaBier feiert Geburtstag!

Taaaaataaaaa! Lasst die Kronkorken knallen, gibt dem Affen Zucker und dreht die Verstärker hoch. Manche werden sich jetzt fragen, was es zu feiern gibt. Aber es ist tatsächlich schon ein Jahr her als damals der erste Beitrag im Namen des geselligen TaBier online ging.

Seitdem ist einiges an Bier durch meine Kehlen geflossen. Und dabei ging es rund um den Globus. Ihr habt mich nach Asien begleitet, wir haben zusammen eine Erkundungstour mit der MS Störtebeker unternommen, waren gemeinsam im unbekannten Ungarn und machten immer wieder Abstecher nach Bayern. Und vieles, vieles mehr. Und dabei blieb eins nie auf der Strecke: der Spaß an neuen Bieren!

An dieser Stelle auch nochmal großen Dank an alle Spender, die in ihren Urlauben oder sonstigen Reisen immer an mich gedacht haben und mir so manches Bier mitgebracht haben, an das ich ansonsten nicht so einfach gekommen wäre. Ich bin immer dankbar für solche Mitbringsel.
Und natürlich auch vielen Dank an all meine Leser. Was freu ich mich immer wie ein kleines Kind, wenn die Zahlen steigen und mir einen neuen Monatsrekord bescheren. Und im ersten Jahr passiert das natürlich mal häufiger. Ekstase pur.

Aber genug der Lobhudelei. Ihr sollt euch ja nicht ausruhen. Also, Mund abwischen, weiterlesen!

Stellt sich nach einem Jahr nur die Frage, was nimmt sich der TaBier für das nächste Jahr vor. Seit einiger Zeit schwirrt in meinem Kopf schon die Idee eines eigenen Logos rum. Leider sind meine kreativen und künstlerischen Adern sehr verkümmert, sodass es bisher keinerlei Angriff auf dieses Projekt gab. Im Laufe des nächsten Jahres sollte das aber mal realisiert werden. Zumal ich jetzt auch gegenüber euch unter Druck stehe, immerhin steht es hier nun schwarz auf weiß. Zudem könnte der Header mal verändert werden. Wer Ideen oder Umsetzungshilfe anbieten kann, immer her damit!

Inhaltlich werde ich mir vornehmen vielleicht mal die ein oder andere Brauerei ausführlicher zu Beleuchten indem diese vor Ort mal besucht. Auch ein Messebesuch wäre mal interessant. Wann und was genau habe ich mir noch nicht überlegt. Aber einfach mal schauen wann man Zeit und Geld dafür hat.

Und als kleines Geburtstagsgeschenk von mir an Euch gibt es den geselligen TaBier nun auch bei Facebook. Also, Gläser… ääh Daumen hoch.
https://www.facebook.com/pages/Der-gesellige-TaBier/350827951756207

Ankündigung der Belgien & Niederlande-Wochen

Mitte August ging es für meine Freundin und mich ab an die Nordsee, genauer gesagt nach Domburg in die niederländische Provinz Zeeland. In einem wirklich gemütlichen Ferienhaus verbrachten wir eine schöne Woche. Unweit unseres Ferienhauses befand sich die Bar „Markt Zes“ mit einer sehr umfangreichen Bierkarte, sodass wir einige Abende dort verbrachten und über Gott, Bier und die Welt philosophierten.
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Auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man mal in der Ecke ist. Die Bedienung empfiehlt einem auch gerne ein Bier, wenn man sich selbst bewusst ist, was man trinken möchte.
Nach unserem Nordsee Aufenthalt ging es dann für uns nicht direkt nach Hause. Wir machten noch einen Abstecher nach Baarle-Nassau/Baarle-Hertog. Ein sehr kurioses Städtchen, das durch seine komplizierte Grenzziehung Bekanntheit erlangt hat. Es besteht aus 24 getrennten Landstücken, die teils Niederländisch und teils Belgisch sind. Teilweise sind in den belgischen Exklaven niederländische Enklaven zu finden. Sehr kurios und ich möchte euch hier nicht weiter damit verwirren, aber eine dieser Grenzen verläuft einmal quer durch den Getränkemarkt „De Biergrens“, der mit einer unglaublichen Vielfalt an belgischen und niederlandischen Bierspezialitäten trumpfen kann. Ein wahres El Dorado!
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Ende vom Lied: Mit 19 verschiedenen Bieren ging es wieder nach Hause. Der größte Teil aus „De Biergrens“, einige aus zahlreichen anderen Läden Zeelands. Durch eine Spende von Lars runde ich die Zahl auf 20 Biere auf. Und daran möchte ich euch die nächsten Wochen und Monate teilhaben lassen. Es warten spannende kleine Brauereien und Hintergrundwissen zur belgisch/niederländischen Bierkultur auf uns. Also, wenn ihr es nicht sowieso schon tut, schaut die nächsten Wochen immer regelmäßig vorbei.

Euer geselliger TaBier!

Quelle: www.realestate-europe-group.com

Ende der Ungarn-Wochen

Es war eine Reise ins Ungewisse. Ohne jegliche Erfahrung auf dem ungarischen Biermarkt, war ich sehr gespannt, was der europäische Binnenstaat zu bieten hat. Und man kann sagen, Potenzial ist da, mehr aber auch nicht. Die Biere der Brauerei Dreher fielen allesamt durch Unauffälligkeiten auf. Da erstaunt es doch, dass gerade der Vertreter des Bierkonzern Heineken zu überzeugen wusste. Die weiteren Sopron Biere würde ich gerne mal probieren. Also, denkt bei eurem nächsten Ungarn-Besuch an mich. Ich wäre entzückt!

In diesem Sinne,
euer TaBier

Quelle: www.realestate-europe-group.com

Ankündigung der Ungarn-Wochen (offically sponsored by Lars)

Ungarn, ein Binnenstaat in Mitteleuropa über den ich so gut wie gar nichts weiß. Dabei ist Ungarn gar nicht soweit weg. Nagut, ein paar ungarische Dinge kennt man ja dann doch. Klar, Gulaschsuppe. Aber richtige Gulaschsuppe habe ich bestimmt auch noch nie gegessen. Und dann natürlich das Ampelgemüse, die Paprika. Ist jetzt aber nicht mein persönliches Gemüse-Highlight. Aber auch das sind eher so Klischee Dinge. Lars brach im Frühjahr ins Ungewisse auf und besuchte die Hauptstadt Budapest, in der man sein Bier mit Forint bezahlt. Womit wir beim Thema wären. Ungarn und Bier. Wirkliche Berührungspunkte gab es meinerseits noch keine bewussten. Lars der alte Fuchs hat dies geahnt und brachte mir ein kleines Paket mit und leistet damit mal wieder Pionierarbeit. Ihr dürft also gespannt sein.
In diesem Sinne, Egészségére!

Euer TaBier

Ende der Störtebeker-Wochen

Was war das für eine stürmische Reise! So wechselhaft wie die See präsentierten sich die Brauerzeugnis der Störtebeker Braumanufaktur.
Bei klaren Gewässern begann die Reise. Recht langweilig bis gezwungen wirkte das Pilsener, der Kurs wurde geändert Richtung trübes Fahrwasser. Keller-Bier und Atlantik-Ale wussten zu gefallen. Dunkle Wolken zogen auf, es wurde düsterer. Der Lastenträger der Hanse kam etwas zu süß daher. Doch der Kurs wurde gehalten. Hinein ins das schwärzeste Gewässer wussten dann aber Schwarz- und Starkbier zu gefallen. Die Masten der Geschmacksnerven wurden ordentlich beansprucht, hielten aber stand und waren erfreut. Ordentlich durchgeschaukelt und etwas benommen von der Wucht der Sturmstärke 7,5 % ging die Reise weiter. Das aufgespülte Gewässer schäumte nun ordentlich und nahm eine roggenähnliche Farbe an. Da wussten die stürmischen Vertreter mehr zu gefallen. Kurz darauf klarte es aber endlich wieder auf und ein feines Morgenrot legte sich auf die See. Bei diesem Anblick wurde es einem ganz warm um’s Herz.
So, oder so ähnlich, lässt sich das Ganze wohl Beschreiben. Ein riesen Repertoire an Biersorten, dass noch lange nicht die ganze Bandbreite der Brauerei darstellt. Um sich eine Meinung zu bilden, sollte es aber schon genügen. Weniger ist hier vielleicht mehr. Meines Erachtens sollte sich die Brauerei mehr spezialisieren, denn einige Biere sind wirklich gut. Das Mittelmaß der Anderen, zieht das Ganze aber etwas runter. Wieso muss eine Brauerei sich so breit aufstellen und unbedingt ein Pils oder Weizen in den Markt drücken? Dann doch lieber ein paar Sorten weniger, aber die sind dann richtig klasse. Alles in Allem hat es aber tierisch Spaß gemacht und es bleibt bei einem positiven Gesamtbild.
Euer geselliger TaBier

Ankündigung der Störtebeker Wochen (offically sponsored by Lars)

„Gottes Freund, der Welt Feind.“ So steht es auf dem Klaus Störtebeker Denkmal in Hamburg. Vorallem aber war Herr Störtebeker auch ein Freund der alkoholischen Getränke. So liegt es nahe, dass sich auch eine Brauerei seinen Namen zu Nütze machte. Viele Mythen ranken sich um die Person Störtebeker, und so darf man gespannt sein, ob auch die Biere etwas mystisches haben und man bei Genuss die endlose Freiheit des Piratenlebens verspürt. Aber vielleicht verspricht der Name auch zu viel, und nach jedem Bier fühlt man sich als ob man zwölf Meter ohne Kopf durch die Welt torkelt. Ich bin sehr gespannt auf die Vielfalt an Biervariationen dieser Marke. Ich hoffe ihr seid es ebenso. Also, klar Schiff machen und Anker lichten, ihr räudigen Hunde!

 

Euer geselliger TaBierat

Ende der Asien Wochen

Die Reise in den Fernen Osten hat vorerst ein Ende. Es war sehr spannend aber auch zeitintensiv, dadurch das die Internetauftritte der Brauereien teilweise sehr unübersichtlichen und nicht besonders aussagekräftigen sind. Aber die Hauptsache ist, wir alle haben wieder was gelernt. Große Produktionsmenge ist nicht gleich „großer“ Geschmack. Und wie sich dieser zusammensetzt, bleibt auch manchmal Geheimnis der Brauerei. Aber die Wochen hatten mit der letzten Verköstigung einen versöhnlichen Abschluss, der uns alle positiv auf die nächsten asiatischen Biere schauen lässt, die uns irgendwann mal durch die Kehle laufen werden. Man darf gespannt sein, welche kulinarischen Köstlichkeiten aus Fernost mir Jan bei seinem nächsten Besuch in Deutschland mitbringt. Ich werde euch natürlich schnellstmöglich davon berichten.

Euer geselliger TaBier !