Das Helle

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Helles
0,5 L
5,1 % vol.

Das Bierbrauen ist bekannterweise eine Kunst. Die einen können es, die anderen sollten es lieber sein lassen. Und da die Welt der Künste eine Große ist, hat sich der Brauer Tilman Ludwig von Tilmans Biere gedacht zwei dieser Künste zu verbinden, brauen und malen. Und so steht heute ein Flasche Bier vor mir, dessen Etikett extra ein Künstler aus den Staaten mit Wohnort in München angefertigt hat. Einen interessanten Bericht über Tilman Ludwig und sein Projekt Tilmans Biere könnte ihr auf hopfenhelden.de lesen.
Es handelt sich um „Helles“ aus München. Klingt erst mal nicht sonderlich aufregend. Aus dieser Ecke Deutschlands gibt es so viele Biere dieses Bierstil, da wird dieses wohl auch nur eines von vielen sein. Aber genau darin sah Tilman das Problem. Biere werden viel zu selten mit Leidenschaft, sonder mehr mit Profit-Orientierung gebraut. Und so nahm er es sich zur Aufgabe ein besonderes „Helles“ zu brauen. Das passende Gegenstück ist Die Dunkle.
Und die Besonderheiten fangen schon bei der Flasche an. Die für Biere eher untypische Euro-Flasche ist mit dem oben erwähnten Etikett versehen, dass der Künstler Robert „James“ Miller entworfen hat. Weitere seiner Werke kann man hier bestaunen. Mir gefällt das Etikett sehr gut. Macht echt was her.
Und im Glas steht dann ebenfalls ein Bier, das sich sehen lassen kann. Ein kräftiges gold-orange erstrahlt im Glas. Gekrönt wird die Flüssigkeit von einer dauerhaften, dünnen Schaumdecke. Dass das Bier mit dem amerikanischen Chinook Hopfen gestopft wurde, kann man recht schnell erahnen. In Kombination mit dem Karamellmalz entsteht dadurch ein geruchsintensives Zusammenspiel aus fruchtiger und karamelliger Süße, die einen sofort das trübe Wetter vergessen lässt.
Und auch der Geschmack ist ein absolutes Aromenspiel. Fruchtaromen in Richtung Mango und Pfirsich paaren sich mit Malz. Ich bin sehr begeistert. Dieses Bier vereint den Geschmack des traditionellen bayrischen Bieres mit den der zur Zeit so angesagten Aromahopfen. Und es verlieht durch das starke Hopfenaroma auch nichts von seiner Süffigkeit. Was soll ich noch sagen, wirklich etwas auszusetzen hab eich an diesem Bier nicht. Hier waren zwei klasse Künstler am Werk !

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Ein Kommentar zu “Das Helle

  1. Pingback: Die Dunkle | Der gesellige TaBier

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